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Holger Liedtke

Der Diplom-Sozialpädagoge Holger Liedtke wurde am 18.02.1958 in Bremerhaven geboren. Sein Studium der Sozialarbeit und der Sozialpädagogik absolvierte er von 1976 bis 1979 in Berlin. Nach dem Anerkennungsjahr arbeitete er von 1980 bis 1987 als Sozialarbeiter im Jugendamt von Berlin-Neukölln, sowie von 1987 bis 1993 in einer Wohngemeinschaft für verhaltensauffällige junge Menschen. Holger Liedtke ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Als 1991 seine erste Tochter geboren wurde, zog er mit seiner Familie für mehrere Jahre in ein Dorf nahe Berlin. Seit 1998 lebt er mit seiner Familie in einem kleinen Ort zwischen Bremen und Bremerhaven.

Seine Laufbahn als Kampfkünstler begann Holger Liedtke in seiner Jugend, in der er erste Erfahrungen mit Judo machte. 1982 widmete er sich als Späteinsteiger dem Karate und wechselte später zum Kick-Boxen, in dem er 1991 seinen ersten Dan erlangte. Während seines damaligen Trainings wurde stets großer Wert auf den Kontakt zu andern Kampfsportarten gelegt, indem sehr häufig Sportler anderer Kampfkunststile in Holger Liedtkes Verein vertreten waren sowie auch die eigenen Vereinsmitglieder Vereine anderer Kampfkunststile besuchten. So galt das „Schauen über den Tellerrand“ als regelmäßiger Bestandteil des Trainings, ebenso wie die Selbstverteidigung auch immer einen wesentlich Raum einnahm.

Als 1993 bei Holger Liedtke ein Gehirntumor diagnostiziert wurde, endeten seine sportlichen Aktivitäten schlagartig. Die Prognose für eine Operation war schlecht. Ohne Eingriff musste man jedoch davon ausgehen, dass Holger Liedtke innerhalb kurzer Zeit sterben würde. Die Entfernung des Tumors endete damit, dass Holger Liedtke zwar überlebte, fortan aber behindert war. Fast acht Jahre lang widmete er sich deshalb weder Kampfkunst, noch Kampfsport. Doch als ihm durch seine Krankengymnastin bewusst wurde, dass er sein Wissen, bezogen auf seine nunmehr eingeschränkten Möglichkeiten, behinderten Menschen zur Verfügung stellen könnte, begann er mit vier Schülern in den Räumen der Krankengymnastikpraxis sein Training wieder aufzunehmen. Inzwischen ist die Gruppe auf über zehn Personen angewachsen und trainiert in den Räumen der renommierten Karateschule Nippon in Bremerhaven.

Seine Erfahrungen als Trainer veröffentlicht Holger Liedtke bereits 2004 in dem Ratgeber zur Behindertenintegration in den Kampfkünsten, Unmöglich ist nur eine Meinung, welchen er gemeinsam mit zwei befreundeten Trainern, Dirk Tannert sowie Guy Lagast, veröffentlichte.

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